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Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Folgeerkrankungen
[...]Viele Menschen, die unter Parkinson leiden, entwickeln im Verlauf der Erkrankung eine Depression. Das kann mit den Veränderungen im Gehirn zusammenhängen, aber auch eine Reaktion auf die Schüttellähmung selbst und die eingeschränkte Lebensqualität sein. Meist ist eine Depression bei Morbus Parkinson eher gering ausgeprägt, in seltenen Fällen kann jedoch auch eine schwere Depression auftreten. Wichtig bei der Therapie der Depression ist, dass der Parkinson-Kranke Unterstützung erfährt[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Symptome
[...]Die ersten Symptome bei Parkinson sind häufig unspezifisch und können nicht sofort der Schüttellähmung zugeordnet werden. Beispielsweise klagen Betroffene über Verspannungen der Muskeln und feinmotorische Störungen. Erst später treten die für Parkinson typischen Symptome wie Muskelsteifheit, Unbeweglichkeit und Zittern auf. Die Muskelsteifheit, auch Rigor genannt, entsteht durch eine erhöhte Grundspannung der Muskulatur. Sie führt zu der für Parkinson-Patienten typischen gebeugten[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Stadien
[...]Noch vor der Einführung der L-Dopa-Therapie haben Hoehn und Yahr 1967 eine Einteilung zu der Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) veröffentlicht. Ihre Einteilung unterscheidet fünf Stadien: Im Stadium 1 besteht nur eine geringe funktionelle Beeinträchtigung des Betroffenen bei einseitiger Symptomatik. Im Stadium 2 ist die Parkinson-Symptomatik beidseits ausgeprägt, die Betroffenen haben keine Gleichgewichtsstörungen. Im Stadium 3 zeigen sich erstmals gestörte Stellreflexe, die Kranken[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Diagnose
[...]Die ersten Anzeichen der Parkinson-Krankheit können recht unspezifisch sein. Deshalb dauert es häufig ein bis zwei Jahre, bis die Erkrankung tatsächlich erkannt und in der Folge richtig behandelt wird. Besonders die Körperhaltung, die fehlende Mitbewegung eines Arms, das gesamte Gangbild und manchmal auch eine eingeschränkte Mimik und Gestik können dem Arzt helfen, die Diagnose Schüttellähmung zu stellen. Zudem sollte er einige körperliche Untersuchungen durchführen. Beispielsweise[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung)
[...]An der Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) leiden in Deutschland rund 300.000 Menschen. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Bei Morbus Parkinson liegt eine gestörten Signalübertragung zwischen den Nervenzellen im Gehirn vor. Folge sind verschiedenartige Störungen, die besonders die Beweglichkeit beeinträchtigen. Viele Therapiemethoden stehen zur Auswahl. Jährlich erkranken 20.000 Personen neu. Die Zahl der tatsächlich Betroffenen wird von Experten aber weit höher[...]
 
Morbus Parkinson – Folgeerkrankungen – Depression
[...]Bis zu 70 Prozent aller Parkinson-Kranken entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung eine Depression. Auch bei ihnen finden sich anfangs oftmals die klassischen Zeichen einer Depression: Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Verlust sozialer Kontakte. Einerseits kann die Depression beim Parkinson-Kranken durch die chemischen Veränderungen im Gehirn bedingt sein. Andererseits ist unabhängig davon das Auftreten einer Depression eine Reaktion auf die Krankheit selbst, denn durch die zum Teil starken[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Therapie
[...]Generell sollte die Behandlung von Parkinson-Kranken sehr individuell gestaltet werden. Die Auswahl der Präparate erfolgt dabei nach Wirksamkeit und Verträglichkeit und auch die Erfahrung des jeweils behandelnden Arztes spielt eine Rolle. Es stehen für die Behandlung sieben verschiedene Substanzen beziehungsweise Substanzgruppen zur Verfügung: L-Dopa Dopaminagonisten MAO-B-Hemmer Amantadine Anticholinergika (kaum noch eingesetzt) Budipin COMT-Hemmer Bei Betroffenen, die unter 70 Jahre alt[...]
 
Morbus Parkinson – Ratgeber und Selbsthilfe – Fahrtauglichkeit
[...]Das Autofahren bedeutet auch für den Parkinson-Kranken den Erhalt von Mobilität, aber die Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) führt im Verlauf zu einer eingeschränkten Fahrtauglichkeit. Insofern sollten Parkinson-Kranke zu ihrer eigenen Sicherheit und der anderer ihre Fahrtüchtigkeit immer wieder überprüfen, dies bietet zum Beispiel der TÜV an. Insbesondere Parkinson-Kranke mit mittelschwerer bis schwerer Demenz stellen im Straßenverkehr eine erhebliche Gefahr dar. Insgesamt gibt es[...]
 
Morbus Parkinson (Schüttellähmung) – Komplikationen
[...]Man versteht unter akinetischer Krise die plötzlich eintretende völlige Bewegungsunfähigkeit eines Parkinson-Kranken. Die akinetische Krise ist eine lebensbedrohliche Komplikation, der Betroffene muss sofort in ein Krankhaus eingeliefert werden. Eine akinetische Krise tritt relativ selten auf, meistens erst im Spätstadium der Schüttellähmung. Auslöser für eine solche Krise sind meistens andere Erkrankungen wie zum Beispiel ein schwerer fieberhafter Infekt oder auch eine stattgehabte[...]
 
Morbus Parkinson – Ratgeber – Anlaufstellen, Netzwerke
[...]Bestimmte Anlaufstellen und Netzwerke, wie die Deutsche Parkinson Vereinigung und das Kompetenznetz Parkinson haben es sich zur Aufgabe gemacht, über die Erkrankung zu informieren und die Forschung voranzutreiben: Die Deutsche Parkinson Vereinigung – kurz dPV – wurde 1981 gegründet und hat inzwischen über 20.000 Mitglieder. Sie ist eine Selbsthilfe-Vereinigung, die in zirka 500 Regionalgruppen und Kontaktstellen gegliedert ist. Patienten und ihre Angehörigen können Informationen[...]